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Sammlung verankern

Spirituelle Sammlung ist für mich ein Zustand gesteigerter Bewusstheit und innerer Konzentration. Sie führt mich zu tieferen spirituellen Erfahrungen und Einsichten, zu innerer Ausgeglichenheit und tiefer Ruhe. Sie stärkt mich, macht mich sensibler für die Gegenwart und für das Leben in der Einheit dieser Natur.

Es gibt unzählige Übungen, Methoden und Rituale, die uns auf diesem Weg begleiten können. Was mir persönlich hilft, ist noch völlig offen (Stand 12/2024) – und das ist in Ordnung. Ich bin gerade erst dabei, diesen Weg zu beschreiten und die Sammlung in mein Leben zu verankern. Ich beginne mit einem Anker, einer festen Routine und festen Rückzugsorten – vergleichbar mit dem Besuch eines Tempels oder einer Kirche. Auf diesem Weg werde ich spüren, was zu mir passt, was mich anspricht und was mir hilft.

Finde deine persönliche Übung zur Sammlung

Sammlung ist kein starres Ziel, sondern ein persönlicher Weg – und dieser Weg sieht für jeden anders aus. Vielleicht beginne ich mit fünf Minuten Stille am Morgen, du mit einer kurzen Atemübung in der Mittagspause oder einem Spaziergang in der Natur. Wichtig ist nicht, wie du sammelst, sondern dass du es tust. Probiere aus, was sich gut anfühlt, und lass dich nicht von Erwartungen leiten. Deine Routine darf sich verändern, wachsen oder sogar pausieren. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, dich selbst immer wieder neu zu begegnen – im Hier und Jetzt.

Mein Anker – vielleicht auch deiner?

Ein Anker ist für mich der erste, bewusste Moment in meiner Routine. Er kann ein Satz, eine Bewegung oder einfach das Spüren der Einheit sein.

Mein Anker lautet:

Wo auch immer ich bin – lebe ich in der Einheit
Ihre Harmonie umarmt und beschützt mich.
Ihre Energie erfüllt mich und gibt mir Kraft.
Ihre Schönheit ist die Vielfalt und sie inspiriert mich.
Leicht, frei und voller Freude tanze ich in der Gegenwart
verbunden mit der Einheit in alle Ewigkeit.

inspiriert durch das Schutzgebet von Unity Church, (eng.) / Silentunity.de, (deutsch)

Probiere es aus: Nimm dir einen Moment, um deinen eigenen, persönlichen Anker zu finden.

Vielleicht ist es ein Wort, das dich beruhigt, eine Geste, die dich zentriert, oder die Stille, die du zwischen zwei Atemzügen spürst. Es gibt kein Richtig oder Falsch – nur das, was dich zu dir selbst zurückbringt. Mach es zu deiner täglichen Praxis.

Raum für die Sammlung finden

Sammlung braucht nicht zwingend einen festen, eingerichteten Ort – sie entsteht dort, wo ich Ruhe, Frieden und das Empfinden einer Einheit spüre. Das kann ein bestimmter Platz zu Hause sein, eine Bank im Garten, ein Spazierweg im Wald oder sogar eine kurze Pause am Schreibtisch. Entscheidend ist nicht der Ort selbst, sondern die bewusste Haltung: ein Innehalten, das mich mit dem Hier und Jetzt verbindet. Ob im Sitzen, Gehen oder Stehen – Hauptsache, ich finde meinen inneren Anker.

Mit der Zeit ist hier bei mir ein Ort des Ankommens gewachsen – ein Geschenk, das mir verschiedene Räume der Stille schenkt. Rund um unseren erweiterten Altbau sind so mehrere Ruheorte entstanden: der Stille Raum, ein Platz unter dem alten, roten Ahorn, die Gartenterrasse mit der zentralen Buddha-Statue, die direkt aus der Küche durch die hohen, breiten Fenster einsehbar ist. Dazu kommt der Sitzstein unter der sibirischen Zirbelkiefer, die uns als „Mammutbaum“ verkauft wurde und unser Haus seit Jahren überragt. Ein weiterer Ruheort ist der kleine Qi-Gong-Platz aus Euro-Paletten unter einem schlichten Pavillon und der Sitzplatz im ausgebauten Spitzdach mit Blick durch ein kleines Dachfenster in den Garten. Doch mein liebster „Platz“ ist derzeit die tägliche Abendrunde mit Jacki – Sammlung in Bewegung. 🙂

Zeit für die Sammlung finden, planen

Ersteinmal die persönlichen Fakten: Geboren 1969, ich bin verheiratet, ich arbeite festangestellt, im Homeoffice, und ich betreue meine Mutter in häuslicher Pflege. Bis 2031 ist aus wirtschaftlichen Gründen eine Vollzeitbeschäftigung noch notwendig, 2036 würde meine offizielle, volle Rente mit 67 beginnen.

Ich stehe um 5:00 Uhr auf und arbeite Montag bis Freitag von 6:00 bis 14:30 Uhr (inklusive 30 Minuten Mittagspause). Nach der Arbeit bleibt Zeit für mich bis 17:00 Uhr, dann hole ich mein Herzblatt ab. Zwischen 22:00 und 23:00 Uhr gehe ich zu Bett.

Die verfügbaren Zeiträume 14:30–17:00 Uhr und 18:00–22:00/23:00 Uhr nutze ich für Familie, Hund, Haus- und Gartenalltag, Reparaturen und Hobbys (Webseiten, Basteln und spirituelle Weiterbildung).

Geplanter Tagesablauf mit Zeiten der Sammlung:

  • 05:00 – 06:00 Aufstehzeit
    • 05:00 – 05:10 Bad
    • 05:15 – 05:20 1. Sammlung
    • 05:20 – 05:40 Körpertraining
    • 05:40 – 06:00 Frühstück
  • 12:00 – 12:30 Mittagspause
    • 12:00 – 12:15 2. Sammlung
  • 20:30 – 22:00 (kurze Tage)
  • 21:30 – 23:00 (längere Tage)
    Weiterbildung, Gemeinschaft oder Körpertraining
    • Mo: Projekte, Spiritualität
    • Di: Körpertraining
    • Mi: Gemeinschaft – Familie, Dritte
    • Do: Körpertraining
    • Fr: Projekte, Spiritualität
    • Sa: Körpertraining
    • Tagesende: 3. Sammlung

1 Sammlung

5x Anker / neuer Tag (5 Minuten, jede Minute)
Rückzugsort: je nach Wetterlage Küche oder direkt auf der Buddha / Terrasse….

2 Sammlung

….

3 Sammlung

Reflektieren, Dankbarkeit, ruhige Nacht

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